Picton

01. / 02.02.2004


Wettertechnisch wurde es auch an diesem Tag nicht besser. Über Nelson und Blenheim fuhren wir in Richtung Picton. Bei Turamarina zweigt eine Straße in Richtung Cloudy Bay (der Name war Programm!) ab. Natürlich hätte man auch den direkten Weg nach Picton nehmen können, aber das wäre zu einfach gewesen. Wir entschlossen uns, die Küstenstraße zu fahren. Gravel Road vom Feinsten...


Küstenstraße nach Picton

entlang der Cloudy Bay


Küstenstraße nach Picton

Küstenstraße nach Picton


Eingesautes Wohnmobil

Unser fahrbarer Untersatz hatte ziemlich zu leiden. Nach der Strecke war er so dreckig, daß es uns fast peinlich war, damit in die Zivilisation zurückzukehren. Die Türen knarrten bedenklich. (Auf dem Campingplatz in Auckland, der meist vor der Abgabe der Womos angesteuert wird, hörten wir dieses Geräusch allerdings bei fast allen Wohnmobilen.)


Nun hieß es langsam, Abschied von der Südinsel zu nehmen. Nach der Übernachtung auf dem örtlichen Campingplatz schauten wir uns Picton an. Unsere Fähre ging erst am Abend.


Edwin Fox Wrack

In der Nähe des Fährterminals liegt das Wrack der 1853 in Indien gebauten Edwin Fox. Sie war Teil der Flotte, welche die Einwanderer einst nach Neuseeland brachte. Neben einem Museum kann man auch den aus Teakholz gefertigten Rumpf des Schiffes besichtigen.


Edwin Fox Wrack

Edwin Fox Wrack


Picton

Picton


Am Abend schifften wir samt Wohnmobil auf der Fähre ein. Die Tickets dazu hatte wir in einer Travel Agency in Queenstown gekauft. Da die Fahrt mit der schnellen 'Katamaran' - Fähre nicht viel teurer war, hatten wir diese gebucht. Im Malborogouh Sound, der von Picton zum Meer führt, mußte sich allerdings auch diese Fähre an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Dies war auch gut so, schließlich wollten wir ja die herrliche Landschaft geniessen. Auf dem offenen Meer hatten wir die konventionelle Fähre aber schnell abgehängt.


Fährhafen von Picton

Malborogouh Sound


Malborogouh Sound

Malborogouh Sound


Malborogouh Sound

Malborogouh Sound


Dies ist (wahrscheinlich) die Küstenstraße

die wir tags zuvor gefahren sind


Wellington !

Wellington, kurz vor unserer Ankunft. Die Fähre, mit der wir fuhren, haben wir nie von außen in Natura gesehen, nicht beim Auffahren, und auch nicht beim Verlassen. Ist man mit dem Auto von dem Schiff herunter, ist sofort Konzentration im Verkehr der Stadt angesagt und die Suche nach einem Campingplatz.


So kontaktierten wir nordneuseeländischen Boden erst bei der Ankunft auf dem Motor Camp.
Normalerweise haben die Receptions der Campingplätze nicht so lange offen, in Wellington ist dies aufgrund der Fährankunftzeiten aber anders. So war es kein Problem, um 10 Uhr Abends noch einen Einstellplatz zu bekommen.


Letzte Aktualisierung: 06.06.2019

 

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